Warum sind die meisten meiner Opfer in den Romanen Frauen?

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Warum sind die meisten meiner Opfer in den Romanen Frauen?

Einfach Mal Selbst Gedacht Einfach Mal Selbst Gedacht von Daira Bär https://einfachmalselbstgedacht.com https://einfachmalselbstgedacht.com/2026/08/13/warum-sind-die-meisten-meiner-opfer-in-den-romanen-frauen/ Frauen
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Hallo,
heute habe ich mal wieder ein Thema rund um meine Bücher. Nämlich die Frage, warum die meisten meiner Opfer in den Romanen Frauen sind. Ja, es kommen vereinzelnd auch männliche Opfer vor, aber die haben meist auch etwas dafür getan, dass sie Opfer wurden. Na gut, bis auf den Mann in Tödliche Flitterwochen in Florida und den Jungen in Herbstalbträume. Ansonsten sind alle meine männlichen Opfer eher, Opfer ihrer eigenen Fehlentscheidungen. Die meisten weiblichen Opfer geraten in meinen Romanen allerdings unverschuldet in die Opferrolle. Das hat seine Gründe und auf die möchte ich in diesem Artikel eingehen. Meine Begründungen, sowohl Tödliche Flitterwochen als auch Herbstalbträume zu schreiben, habe ich in den Artikeln Tödliche Flitterwochen in Florida – oder warum ich einen Roman über Hass auf Minderheiten schrieb. und Warum ich damals in Herbstalbträume über Machtmissbrauch von männlichen Vorgesetzten geschrieben habe ausführlich erklärt. Da könnt ihr das gerne nachlesen. Und bevor ich es vergesse, dieser Artikel gehört zu der Lesereise: Aus dem Leben als Autorin.

Aus dem Leben als Autorin

  1. Ich bin Autorin …
  2. Vollzeitautor oder Hobbyautor – eine sinnvolle Unterscheidung?
  3. Meine Romane als mein Idealbild einer Gesellschaft
  4. Ich schreibe nicht für jeden, aber vielleicht für Dich?
  5. Ich überlasse das Schreiben von Büchern der KI und bleibe beim Schreiben von Literatur
  6. Warum starke Frauen in der Literatur wichtig sind.
  7. Warum die Sexualisierung von BDSM dem Thema nicht gerecht wird.
  8. Sind die Romane über Odine und Amelie Krimis, Liebesgeschichten oder BDSM-Romane?
  9. BDSM-Literatur gleich Dark Romance?
  10. Kann man spannende BDSM-Literatur schreiben, ohne dass es ein Erotikroman wird?
  11. Ist das Kunst oder kann das weg?
  12. Warum sind die meisten meiner Opfer in den Romanen Frauen?

Gewalt gegen Frauen ist immer noch Realität

Gewalt gegen Frauen ist leider immer noch traurige Realität. Femizide sind traurige Realität und für mich ist das ein Thema, das man nicht oft genug wieder klar aussprechen muss. Laut Pressebericht des BKA )1 wurden im Jahr 2023 938 Frauen und Mädchen Opfer von vollendeten oder nicht vollendeten Tötungsdelikten. Laut Meldungen des BKA sind diese im Jahr 2024 auf angeblich 308 heruntergegangen, wovon aber achtzig Prozent in Partnerschaften begangen wurden. (siehe Quelle 2)

Gewalt gegen Frauen hat männliche „Ursachen“

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Laut GDB sind 80,6 Prozent dieser Tötungsdelikte Beziehungstaten. (siehe Quelle 3) Und die Anzahl der Gewalttaten ist laut GDB mit erschreckenden 180.715 Opfern (siehe Quelle 3) ebenfalls nicht weniger alarmierend. Über die Opfer von sexueller Gewalt wollen wir hier gar nicht mal reden. Das könnt Ihr selbst im Bericht des GDB, den ich Euch als Quelle 3 verlinkt habe, nachlesen. Aber, nicht alle Frauen leben in lesbischen Beziehungen. Ich habe leider keine genauen Zahlen gefunden, wie oft es in den Fällen eine Täterin gab. Aber wenn wir mal davon ausgehen, dass nicht jede Frau lesbisch ist, dann würde ich sagen, dass Gewalt gegen Frauen, männlich ist. Egal welcher Art.

Gewalt gegen Frauen ist immer noch ein Thema, das totgeschwiegen oder klein geredet wird

Wir leben immer noch in einer männerdominierten Welt, das Patriarchat ist immer und überall. Und was ist das beste Mittel, um sich seine Macht zu erhalten? Richtig, die Gewalt gegen die nicht herrschenden Personengruppen kleinzureden. Und genau diesen Weg gehen viele Männer immer noch, egal ob sie Bundeskanzler von Deutschland oder mehr oder weniger prominente Ehemänner sind. Machterhalt ist immer noch ein ureigener Instinkt.

Mehr Sichtbarkeit für das Thema als Aufschrei

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Jeder meiner Romane ist ein Aufschrei. Mit Hochzeit zu Dritt fing es an, dass ich mich immer mehr über das Thema Gewalt gegen Frauen informierte. Meine eigenen Erfahrungen mit frauenverachtendem Verhalten waren mir da einfach nicht ausreichend genug. Wenn Du mehr darüber lesen willst, lade ich Dich ein, die Artikel aus der Blogparade über Frauenverachtung im Alltag zu lesen. Ich wollte mehr wissen. Und so kamen zu jedem Roman neue Varianten des Themas zum Tragen. In jedem Roman danach spielt eine besondere Form von Gewalt eine Rolle. Selbst in Tödliche Flitterwochen in Florida, in dem der Hass auf Minderheiten und Menschen, die anders sind als die gesellschaftliche Norm, ja nicht nur die Frauen trifft, sucht der Täter sich dort bevorzugt Frauen als Opfer.

Schlussbemerkung

Ich will Mord und Gewalt an Männern nicht kleinreden. Kein Mensch hat es verdient, ein Opfer zu werden. Kein Opfer ist selbst schuld. Die Schuld liegt immer beim Täter und es sind nicht die Opfer, die sich schämen müssten, sondern die Täter. Meine Romane sind Unterhaltungsliteratur. Kriminalfälle mit einer CG/l und/oder BDSM-Komponente. Sie enthalten, da die Protagonistinnen ein Liebespaar sind, auch erotische Szenen. Aber weder BDSM, CG/l noch der Erotikteil sind der Antrieb für die Story. Der Antrieb, die Story zu schreiben, kommt aus dem, was die Opfer in den Romanen erleiden, und nur zum kleinen Teil aus der romantischen Beziehung zwischen Odine und Amelie. Tatsache ist, dass sich dieser Nebenplot meistens eher beim Schreiben selbst entwickelt. Und wenn Dich interessiert, wie ich diese Sachverhalte in meinen Romanen mit Cozy Crime, Lesbian Love und CG/l verbinde, klicke einfach auf diesen Button unten.

In diesem Sinne
Sei Achtsam

Quellennachweise

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