
Tödliche Flitterwochen in Florida – oder warum ich einen Roman über Hass auf Minderheiten schrieb.
Hallo,
heute möchte ich einmal über die Beweggründe für meinen Roman: Tödliche Flitterwochen in Florida erzählen. Dieser Artikel ist der Reihe Odine und Amelie – Liebe mal anders. Die Lesereise besteht aus folgenden Artikeln.

Tödliche Flitterwochen in Florida zeigt den Hass auf das, was wir nicht verstehen.
In Tödliche Flitterwochen in Florida werden littles von einem Menschen gequält und getötet, der CG/l nicht versteht. Er ist der Meinung, littles bräuchten eine besondere Betreuung. Nun, was soll ich sagen, ich bin selbst eine Mommy Domme. Und ich kann nur eines sagen. Nichts ist ferner der Realität. In meinen Beziehungen und auch die Kontakte zu anderen littles haben mir immer wieder eines gezeigt: Diese Menschen brauchen keine Betreuung. Littles brauchen genau, wie alle Menschen in Beziehungen, einen Partner, der sie versteht und auf sie und ihre individuellen Bedürfnisse eingeht. Im Grunde genommen ist es aber vollkommen egal, welche Minderheit man nimmt. Hass ist nie etwas, das uns weiterbringen wird. Wie weit ein solcher Hass gehen kann, möchte ich mit dieser Textstelle aus Tödliche Flitterwochen in Florida zeigen.
Szene aus Tödliche Flitterwochen in Florida

„Hören Sie, Senior Airman, wo wollen Sie denn hin?“ Die Basis wird abgeriegelt. Meinen Sie wirklich der General lässt sie die Basis verlassen?“
„Nein, mit Sicherheit nicht“ , mischte sich Archangel in das Gespräch kurz ein.
„Ah, General, schön, dass Sie dazukommen, dann können Sie sehen, wie ich Ihrer hübschen Adjutantin eine Kugel in den Kopf jage“ , rief Lawson verächtlich.
„Senior Airman, wenn sie das machen, werden sie hier nicht mehr lebend rauskommen!“, sagte Odine
„Und wenn schon, wenigstens nehme ich dann diese Schlampe mit mir.“
„Lawson, wenn Sie den Lieutenant gehen lassen, bekommen Sie eine faire Gerichtsverhandlung und man kann Ihnen helfen.“
„Helfen? Mir helfen? Eher müsste man diesen Dingern helfen, die einfach nur krank sind.“
„Erklären Sie es vor Gericht, zeigen Sie der Welt, wie krank diese Menschen waren“ , versuchte Odine auf das Thema einzugehen. Im Moment war ihr wichtig, dass Lawson aufgab, damit bei einem Schusswechsel Toni nicht in den Kugelhagel geriet. Innerlich hätte sie ihn gerade selbst gerne erschossen. Aber die Situation war zu riskant. Odine ging langsam einen Schritt nach dem anderen auf Lawson zu.
„Hören Sie, wenn Sie hier lebend rauswollen, lassen Sie den Lieutenant frei. In ein paar Minuten wird es hier von MP’s wimmeln und dann haben Sie keine Chance. Dann wird es echt haarig. Sie wollen doch nicht, dass das alles in einem Blutbad endet“ , redete sie dabei auf Lawson ein.
„Bleiben Sie gefälligst, wo sie sind. Oder ich knall’ diese dumme Kuh über den Haufen.“
„Nein, schon gut. Ich komme nicht näher. Aber lassen Sie uns weiterreden.“
Die Beziehung von Odine und Amelie als Triggerelement
Ich habe in dem Roman bewusst die sich weiterentwickelnde Beziehung von Odine und Amelie als Triggerelement für den Täter gewählt. Denn ich selbst bekomme oft genug mit, dass Menschen eine CG/l-Beziehung falsch deuten. Sei es als psychische Störung oder Pädophilie. Beides ist natürlich absoluter Blödsinn. CG/l ist als Variante von D/s keine psychische Störung und hat auch nichts mit Pädophilie zu tun. Mommy Dommes und Daddy Doms wollen keine sexuelle Beziehung mit einem Kind. Sie lieben einfach die kindliche Seite an ihrem erwachsenen Partner und ja diese Seite kann, ich nenne es mal einem Rauschzustand bei einem little gleichen. Dieser Littlespace ist aber kein Zeichen von geistiger Erkrankung.
Das Unverständnis von CG/l in der breiten Gesellschaft

Ich habe bewusst das Thema CG/l als Triggerelement gewählt, weil viele Vorurteile in der Gesellschaft immer noch existieren. Ich habe versucht, ein wenig aufzuklären, wie ich es eigentlich auch mit Einfach Mal Selbst Gedacht und jedem Roman versuche. Der Unterschied der Romane ist der, dass ich dort versuche, alles in eine schöne Geschichte zu verpacken, ohne dass ein mahnender Zeigefinger daherkommt, während auf Einfach Mal Selbst Gedacht eigentlich schon eher eine deutliche Aufklärung von mir betrieben wird.
Hass auf das Unbekannte braucht ein Ventil
Dieses unverstandene Unbekannte braucht ein Ventil. Der Hass auf dieses Unverstandene, dieses Unbekannte braucht ein Ventil, in Tödliche Flitterwochen in Florida ist dieses Ventil die Bereitschaft des Täters, seine Opfer seiner besonderen „Betreuung“ zu unterziehen, oder sie sogar zu töten. Damit wollte ich zeigen, wie weit uns der Hass auf uns unbekannte Dinge führen kann. Dass Hass keine Lösung für irgendetwas im Leben ist. Hass tötet immer, entweder einen Teil von uns oder sogar uns selbst.
Hoffnung für eine neue Liebe
Ein überlebendes Opfer beginnt nach der Rettung ein neues Leben. Findet eine Frau, die sie liebt und die auch sie liebt. Das hatte einen besonderen Grund. Ich mag keine Geschichten ohne Happy End. Und so musste auch für das Opfer ein glückliches Ende her. Denn meine Romane sollen auch Hoffnung machen. Egal, wie dunkel es in deinem Leben gerade ist. Die Sonne wird auch wieder für Dich scheinen. Daran glaube ich felsenfest und die Botschaft wollte ich gerne verbreiten.
Schlussbemerkung
Na, hast Du das erwartet? Was denkst Du über den Roman? Hättest Du den Tiefgang erwartet, das es um so viel mehr geht? Schreib es mir in die Kommentare. Ich bin gespannt. Die Romane der Prequels Odine und Amelie – Liebe mal anders sind alle im Büchershop zu bekommen.
In diesem Sinne
Sei Achtsam
Hallo,
mein Name ist Daira Bär. Ich bin Romanautorin, Mommy Domme und Dampferin. Als bekennende BDSMlerin und Mommy Domme schreibe ich Romane im Bereich von Lesbian Love & Cozy Crime. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen im Bereich von lesbischen Beziehungen mit D/s genauer CG/l versuche ich genau diese Erfahrungen in meine Romane einzubringen. Wenn Du also realistische Romane aus diesem Bereich mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert magst, dann schaue doch mal in meinen Büchershop hier auf der Seite.
Liebe Grüße
Daira


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