
Ich überlasse das Schreiben von Büchern der KI und bleibe beim Schreiben von Literatur
Heute mal ein Thema, um das wir alle nicht herumkommen. KI und das Schreiben. Ich stehe dem ganzen Thema kritisch gegenüber. Denn ich bin der Meinung, dass KI nicht schreiben kann. KI generiert Texte, bei manchen Blogbeiträgen (leider) oder teilweise sogar ganze Bücher. Aber KI kann keine Literatur, keine Kunst erschaffen. KI errechnet Wahrscheinlichkeiten, welches Wort auf das vorige folgen kann. Aber kann man damit Kunst erschaffen?

Ich denke nicht, denn Kunst ist etwas, das Gefühle auslöst, das Gefühle widerspiegelt, etwas, in dem Erfahrungen wiedergegeben werden. Denn jedes Mal, wenn ein Mensch Literatur erschafft, spielt das alles mit rein.
KI kann das nicht, denn KI hat keine eigenen Erfahrungen. KI ist nur eine Aneinanderreihung von unendlich vielen Rechenoperationen. Da sind keine persönlichen Erfahrungen im Spiel, da ist kein Gefühl im Spiel. Und genau deswegen kann KI meinetwegen reihenweise Bücher schreiben und das Netz vollspammen, denn das, was wahre Kunst ist, kann KI niemals erreichen.
Lesende, die der Meinung sind, sie seien mit diesen Texten zufrieden, können sie gerne lesen. Aber sie werden geschockt sein, wenn sie das erste Mal einen Text, einen Roman von einem Menschen liest. Denn dort werden sie feststellen, dass Szenen anders beschrieben werden, dass Gespräche emotionaler sind, dass Gefühle transportiert werden. KI kann das nicht, denn die KI kennt keine Emotionen. Sie ist nur seelenloses Silizium. Wie soll sie also über so etwas schreiben können? Was allerdings jeder Konsument dieser Texte wissen sollte, ist, dass er damit den Künstlern schadet, denn irgendwann gibt es nur noch diesen KI-Müll, weil die Autoren nichts mehr veröffentlichen. Warum sollte man als Autor noch veröffentlichen, wenn man unter dem ganzen KI-Müll eh untergeht? Schreiben kann ich auch für mich. Mein Bedürfnis, lebendige Geschichten zu schreiben, kann ich auch für mich erfüllen. Aber die Gemeinschaft der Lesenden daran teilhaben zu lassen – warum soll ich mir das geben, wenn ich eh keine Wertschätzung bekomme, weil keiner sieht, dass es etwas Neues von mir gibt? Wenn es keiner lesen will?
Lebendige Texte können nur von lebendigen Menschen kommen.
Bitte nicht falsch verstehen, ich lehne KI-basierte Tools wie den Language Tooler als Teil des Schreibprozesses nicht ab. Im Gegenteil, ich benutze dieses besondere Tool sogar selbst. Dieser Text hier wurde damit zum Beispiel korrigiert. Aber dieses Tool erschafft keine Texte. Es arbeitet Regeln ab. Regeln, die ich vielleicht gerade beim Schreiben des Textes nicht im Kopf habe. Es merzt Flüchtigkeitsfehler aus. Aber es erschafft nichts.
Ich glaube aber daran, dass ein Leser erkennen kann, ob ein Buch von einer KI getextet oder von einem lebendigen Menschen geschrieben wurde. Ich glaube daran, dass Lesende diesen Unterschied zu schätzen wissen und lieber Literatur lesen, anstatt KI-Müll. Also lasse ich die KI gerne Bücher texten, ich schreibe eh lieber lebendige Literatur als Texte ohne Emotionen. Und wer auf Massenware seelenloser, siliziumchipbasierter Texte steht, gehört eh nicht zu den Menschen, für die ich meine Romane schreibe.
In diesem Sinne
Sei Achtsam
Hallo,
mein Name ist Daira Bär. Ich bin Romanautorin, Mommy Domme und Dampferin. Als bekennende BDSMlerin und Mommy Domme schreibe ich Romane im Bereich von Lesbian Love & Cozy Crime. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen im Bereich von lesbischen Beziehungen mit D/s genauer CG/l versuche ich genau diese Erfahrungen in meine Romane einzubringen. Wenn Du also realistische Romane aus diesem Bereich mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert magst, dann schaue doch mal in meinen Büchershop hier auf der Seite.
Liebe Grüße
Daira


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