
Warum es nie zu viel queere Literatur geben kann.
Hallo,
und wieder mal ein Thema rund um die Literatur. Ich musste mir das einfach von der Seele schreiben und bin gespannt auf Deine Meinung dazu. Und dieser Beitrag gehört übrigens zu der Lesereise: Aus dem Leben als Autorin
Lesereise: Warum ausgerechnet Queerness als Thema der Romane?
- Warum es nie zu viel queere Literatur geben kann.
- Warum ich bewusst Casual Queerness für meine Romane nutze und wie ich es entdeckt habe.
- Warum ich queere Kriminalromane schreibe.
Ich wurde mal gefragt, ob ich auch über „normale“ Beziehungen schreiben würde. Meine damalige Antwort, hinter der ich auch heute noch stehe, war:
„Ich schreibe nur über das, was ich selbst kenne. Und da ich keine ‚normalen‘ Beziehungen führe, wird es darüber auch keine Romane geben.“

Ich bin queer und meine Romane sind es auch.
Ich bin queer. Auf mehreren Ebenen: Ich kann mir keine Beziehungen mehr mit Männern vorstellen. Warum würde in diesem Beitrag zu weit führen, daher setze ich das erst einmal als Fakt. Die Hauptfiguren meiner Romane sind queer und lesbisch. Denn so würde ich mich auch bezeichnen, wenn ich nur ein Wort verwenden dürfte. Naja, sind ja eher drei. 😉
Queer sein ist für mich normal und unterrepräsentiert in der Literatur.
Ich lese mittlerweile kaum noch Romane. Das liegt daran, dass ich mich eigentlich ständig im Schöpfungsprozess für einen neuen Roman befinde. Und während der Zeit lese ich keine Romane anderer Autoren. Hinzu kommt, dass mich die meisten heteronormativen Romane mittlerweile langweilen. Nicht weil sie schlecht geschrieben sind. Sondern weil sie die Lebensrealität nicht abbilden. Es gibt nun mal so viel mehr. Schwul, lesbisch, trans – die Liste mit Schlagworten ließe sich sicher noch um einige Punkte erweitern. Aber wie viele Romane gibt es, in denen es als normal angesehen und darüber geschrieben wird? Und wenn es beiläufig erwähnt wird, um zu zeigen, dass die gezeigte Romanwelt realistisch ist? Meiner Meinung nach zu wenige.
Fazit
Ich werde weiterhin queere Literatur schreiben und die Themen werden dabei noch vielfältiger werden. Romanideen habe ich genug. Was denkst Du darüber? Braucht es mehr queere Literatur? Oder sagst Du, dass es so viel ist, dass ihr das gar nicht mehr schafft? Ich bin wirklich auf Deine Meinung in den Kommentaren gespannt.
In diesem Sinne
Sei Achtsam
Hallo,
mein Name ist Daira Bär. Ich bin Romanautorin, Mommy Domme und Dampferin. Als bekennende BDSMlerin und Mommy Domme schreibe ich Romane im Bereich von Lesbian Love & Cozy Crime. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen im Bereich von lesbischen Beziehungen mit D/s genauer CG/l versuche ich genau diese Erfahrungen in meine Romane einzubringen. Wenn Du also realistische Romane aus diesem Bereich mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert magst, dann schaue doch mal in meinen Büchershop hier auf der Seite.
Liebe Grüße
Daira


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