
Warum ich queere Kriminalromane schreibe.
Heute möchte ich Euch mal erzählen, warum ich bisher nur queere Romane geschrieben habe und sich das vermutlich auch nicht ändern wird.
Queere Romane sind viel zu selten

Ich identifiziere mich selbst als queere Person, und ich finde, dass diese in der Literatur noch viel zu selten vorkommen. Ich meine damit nicht Queerness als Handlungsthema des Romans. Davon gibt es reichlich Literatur. Ich meine Romane, in denen Queerness einfach als etwas Normales angesehen wird. Genauso wie hetero sein.
Queerness ist leichter zu schreiben
Da ich mich selbst als queer identifiziere, fällt es mir natürlich leichter, mich in diese Menschen hineinzuversetzen. Und schreiben ohne zu fühlen, ist etwas, das ich nicht kann. Ich versetze mich in jede Person, die ich gerade schreibe. (Böse Zungen sagen, sie manifestieren sich in meinem Kopf. 😉 ) Um ehrlich zu sein. Ich weiß gar nicht, wie es sich anfühlt, nicht queer zu denken oder zu fühlen.
Queerness ist als Normalzustand nicht angekommen
Queerness ist immer noch nicht als Normal in unserer Gesellschaft angekommen. Ja, teilweise wird es immer besser. Aber es ist noch nicht normal. Ich möchte bewusst mit meinen Romanen zeigen, dass es normal ist. Ich möchte mehr Akzeptanz, mehr Selbstverständlichkeit. Und wenn ich das mit meinen Romanen erreichen kann, dann bitte sehr gerne.
Queere Romane, schön und gut. Aber warum ausgerechnet eine Krimiserie?
Nun, das ist wirklich sehr einfach. Ich mag keine Liebesromane, ich mag keine Liebesfilme. Dieses rein Romantische mit den kleinen Dramen. Ich mochte schon immer spannende Kriminalfälle und ich mochte es noch lieber, wenn es darin mehr über die Ermittler zu erfahren gab, wenn man auch ihr Privatleben zeigte. Als Literatur habe ich davon im queeren Bereich leider bisher viel zu wenig gefunden. Und somit war mein Setting klar.
Fazit
Für mich ist das Schreiben von queeren Kriminalfällen ein Befreiungsschlag. Ich lese Literatur aus diesem Segment wirklich gerne, allerdings mit deutlichen Einschränkungen. Ich habe genug davon, über irgendwelche teilweise noch realen Probleme zu lesen. (Und ja, ich weiß, die meisten sind nicht nur teilweise real, wenn es um den Umgang mit Queerness geht.) Ich meine, wir Autoren haben die Macht eine Welt zu zeigen, in der man diese Probleme überwunden hat. Eine bessere Welt zu zeigen, die möglich sein könnte, wenn wir uns bewusst dazu entscheiden. Und genau das möchte ich machen. Ich möchte keine perfekten Welten zeigen, denn Perfektion gibt es in meinen Augen nicht. Aber ich möchte eine Welt zeigen, in der das vorherrschende Gefühl für Menschen, die anders leben als Du und ich, vor allem ein Gefühl auslösen: Neugier. Wie denkt ihr darüber? Was ist Deine Meinung? Schreib es mir doch in die Kommentare.
In diesem Sinne
Sei Achtsam.
Hallo,
mein Name ist Daira Bär. Ich bin Romanautorin, Mommy Domme und Dampferin. Als bekennende BDSMlerin und Mommy Domme schreibe ich Romane im Bereich von Lesbian Love & Cozy Crime. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen im Bereich von lesbischen Beziehungen mit D/s genauer CG/l versuche ich genau diese Erfahrungen in meine Romane einzubringen. Wenn Du also realistische Romane aus diesem Bereich mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert magst, dann schaue doch mal in meinen Büchershop hier auf der Seite.
Liebe Grüße
Daira


Keinen Bock mehr, nicht auf dem Laufenden zu sein? Kein Problem. Abonniere doch Einfach Mal Selbst Gedacht und erhalte einmal im Monat die Zusammenfassung der neuen Artikel. Außerdem erfährst Du eine Menge Hintergrundinformationen über mich.
Zusätzlich gibt es noch einen Rabatt auf die Artikel im Merch-Shop von Einfach Mal Selbst Gedacht und die erste Buchbestellung über den Buchshop von Einfach Mal Selbst Gedacht ist ab einem Warenbestellwert von 14,49 € ist ebenfalls versandkostenfrei. Es lohnt sich also. Werde auch Du Teil der Community.

Kommentar verfassen