
Warum ich als Romanautorin auf einen Blog und nicht auf Social Media setze
Hallo,
schön, dass Du Dich wieder hier eingefunden hast. Heute möchte ich mal etwas näher darauf eingehen, warum ich meine eigene Website, meinen Blog auf Einfach Mal Selbst Gedacht immer Social Media vorziehe. Dazu werde ich auch mal mit meinen Anfängen im Internet beginnen. Dieser Artikel ist übrigens Bestandteil meiner Lesereise: Über das Autorinnendasein und Buchplattformen im Internet.
Über das Autorinnendasein und Buchplattformen im Internet
- Warum ich als Romanautorin auf einen Blog und nicht auf Social Media setze
- 9 Gründe, warum man als Selfpublisher eine eigene Autorenplattform nutzen sollte
- Warum meine Romane niemals erfolgreich auf Amazon werden können
- Amazon, Tolino und Co
- Amazon und ich: eine gestörte Beziehung
- Amazon als Buchhändler unersetzbar?
- Wenn eine „neue Industrie“ Kunst zerstört
- E-Books, lieber über Amazon und Co kaufen, oder doch direkt von der Autorin?
- Keine E-Books mehr auf Amazon und Co.
Das Internet und ich – oder wie ich es kennen, lieben und hassen gelernt habe
Ich habe noch zu ISDN-Zeiten (ja, viel Spaß beim Googeln, bis wann die waren) das Internet kennengelernt. Damals hat man noch pro Minute sein Internet bezahlt. Ich war zuerst geschockt, was es da alles gab. Egal ob damals beruflich oder privat. Das war eine riesige bunte Wundertüte. Privat haben mich dann Chaträume zu bestimmten Themen. (Ihr dürft gerne mal raten, welche. 😉 ) und Blogs fasziniert. Als bekennende Leseratte bin ich förmlich in der Welt der Blogs versunken. Etwas, das mir bei guten Blogs heute immer noch passiert. Ach, und bevor Du fragst: Eine Liste mit Blogs, die mir heute noch gefallen, findest Du hier. Irgendwann habe ich dann allen Mut zusammen genommen und selbst einen Blog erstellt, und als ich mich dann das erste Mal beruflich selbstständig machte, auch einen Firmenblog. Beide existieren heute nicht mehr. Die Firma gibt es nicht mehr und der Blog war mir irgendwann zu privat. Dann kam Einfach Mal Selbst Gedacht die erste. Ein Blog, in dem ich über alles schrieb, was mir durch den Kopf ging. Egal ob das Dampfen oder andere Dinge. Immer mehr kam dann aber eine andere Leidenschaft zum Tragen. Nein, nicht das, was ihr jetzt schon wieder denkt. Ich rede vom Schreiben. Ich wollte mein erstes Buch vorstellen, und das geschah damals dort. Mit der Zeit änderte sich der Schwerpunkt immer mehr und ich beschloss, eine offizielle Autorenseite zu machen. Nun, was daraus geworden ist, seht ihr hier.
Warum ein eigener Blog?

Nun, die Frage lässt sich einfach beantworten, aber deswegen nicht unbedingt kürzer. Ich habe meine eigenen Vorstellungen von Ästhetik. Das sieht man an den Buchcovern, die ich ausschließlich selbst gestalte. Und zwar so dass sie optisch dem entsprechen, was ich erwarten würde. Sprich: Meine Cover entsprechen nicht den Trends der Buchcover. Das gleiche gilt für meinen Blog. Ich folge prinzipiell keinem Trend, weil es ein Trend ist, ich stehe auf Dinge, die zeitlos sind. Zeitlose Schönheit, zeitlose Themen.
Beim Blog war mir wichtig, dass es eben nicht zu aufdringlich sein und mir eben gefallen sollte. Ich wollte weg von schreienden Farben. Oder sinnlosem Doomscrolling wie auf Social Media. Zu dem Thema gibt es übrigens einen interessanten Blog.
Aber Social Media ist doch auch schlicht und zeitlos.
Und genau hier widerspreche ich. Social Media ist im Laufe der Zeit immer lauter geworden. Reels, Musik, alles reingespült von Algorithmen, die Dir sagen, dass Du es mögen könntest. Ganz ehrlich, ich habe im Internet selten den Ton an, ich konsumiere kaum Videos. Wenn, schaue ich mal gelegentlich mal auf Twitch vorbei, aber das ist gerade aus bestimmten Gründen auch wieder weniger geworden. Ein Blog ist aber auf das Essenzielle, das, was mir am meisten liegt, das geschriebene Wort, eingekocht. Es geht nur um das, was Du liest oder eben schreibst. Ich denke auch, dass es für Kreative besser ist, eine eigene Homebase im Netz zu haben, als sich auf Social Media zu verlassen.
Suchmaschinen
Suchmaschinen lieben Blogs. Viel Content und mit der richtigen Optimierung werden sie auch schnell gefunden. Nachteil: KI findet einen auch schneller. Gut, ChatGPT findet mich zum Glück seit Jahren nicht. Denn ich halte nichts von KI als Mittel zur Suche im Netz. Auf Perplexity bin ich zwar zu finden, aber selbst die interpretieren meinen Blog und mich immer noch fehlerhaft. Zwar deutlich besser geworden, aber immer noch fehlerhaft. Als Künstlerin ist meine Meinung zu KI eh etwas misstrauischer und ich verwende sie dementsprechend. Wie ich KI verwende, kannst Du in dem Artikel nachlesen. Suchmaschinen sorgen aber dafür, dass man im Netz meine Beiträge hier immer noch finden kann, und ja, das macht mich doch etwas stolz.
Was auf dem Blog steht, ist zeitlos und immer auffindbar.
Alles, was ich hier schreibe, wird bleiben, es verschwindet nicht in den Weiten irgendwelcher Algorithmen. Dieser Blog hat eine Suchfunktion und eine Inhaltsseite. Darüber und über die Seite Blogbeiträge werdet ihr immer alle Inhalte finden. Es bleibt also für das Netz auffindbar.
Mein Blog, meine Marke, meine Unabhängigkeit
Ich blogge und ich bin Autorin, aber auf Social Media bin ich nur eine Nutzerin. Mit dem Blog hier kann aber genau das aufbauen. Eine eigene Marke im Internet, ich bin nicht auf Social Media angewiesen. Ich bin nicht mal auf Amazon und Co. angewiesen, da ich einen eigenen Shop mit eingebunden habe, egal ob es ein E-Book, Taschenbuch oder Hardcover ist. Ihr könnt das alles bei mir direkt bekommen. Quasi mein Blog, meine Marke, meine Unabhängigkeit.
Zum Thema Kreative und warum eine eigene Website, ein eigener Blog für sie meiner Meinung nach alternativlos ist, habe ich mich bereits hier geäußert.

Autonomie meiner und Eurer Daten und Inhalte
Ein weiterer Vorteil eines eigenen Blogs ist, dass niemand anderes über die Daten, die hier entstehen, bestimmt als ich. Ich mag Datensparsamkeit, daher werden hier nur dann Daten erhoben, wenn ich es für sinnvoll ansehe, und das ist sehr selten.
Das gleiche gilt für die Inhalte. Ich bestimme, wann und wie Inhalte sichtbar werden. Ich bestimme und kein Algorithmus, was ihr seht.
Langzeitwirkung und Nachhaltigkeit
Ein Blog ist nichts, das mal eben auf die Schnelle funktioniert. Ein Blog bietet Raum, um über Dinge genauer nachzudenken, ausführlicher darüber zu schreiben. Er bietet den Raum, ausführlicher zu sein, als es die Zeichenbegrenzungen auf Social Media zulassen. Kaum einer meiner Artikel wäre alleine wegen der Zeichenbegrenzungen Social Media geeignet. Und anders als Social Media sind meine Artikel insgesamt nachhaltig. Leser für einen Blog zu finden eine Gemeinschaft aufzubauen, basiert darauf, dass man sich mit den Themen auseinandersetzt und auf die Kommentare eingeht. Das ist langsamer und dauert länger, sich hier seine „Fanbase“ aufzubauen. Obwohl ich es lieber Gemeinschaft nenne. Denn egal ob Bookie oder Blogleser (idealerweise stelle ich mir sowieso vor, dass ihr beides seid 😉 ) Es gibt Einfach Mal Selbst Gedacht als mein Versuch mit Euch in Kontakt zu treten und hoffentlich zu bleiben.
Fazit
Bei allem, was mir wichtig ist, siegt das Bloggen haushoch über Social Media. Deswegen wird Social Media nie mehr als der Weg zur Haustür meines eigenen Reiches im Netz sein. Social Media wird nie aufholen können, da es Punkte gibt, die ich einfach aus meiner Sicht relevanter finde. Wie siehst Du das? Ich bin gespannt auf Deine Gedanken. Schreib sie mir doch in die Kommentare.
In diesem Sinne
Sei Achtsam
Hallo,
mein Name ist Daira Bär. Ich bin Romanautorin, Mommy Domme und Dampferin. Als bekennende BDSMlerin und Mommy Domme schreibe ich Romane im Bereich von Lesbian Love & Cozy Crime. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen im Bereich von lesbischen Beziehungen mit D/s genauer CG/l versuche ich genau diese Erfahrungen in meine Romane einzubringen. Wenn Du also realistische Romane aus diesem Bereich mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert magst, dann schaue doch mal in meinen Büchershop hier auf der Seite.
Liebe Grüße
Daira


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