
9 Gründe, warum man als Selfpublisher eine eigene Autorenplattform nutzen sollte

Hallo,
ich habe ja bereits in dem vorigen Artikel das Thema Buchplattformen angesprochen. Genauer, meine Probleme mit den großen Buchplattformen. Heute möchte ich Euch mal etwas genauer die Entscheidungsgründe dafür liefern, warum Einfach Mal Selbst Gedacht mittlerweile von der Autorenwebsite zur Autorenplattform gewachsen ist. Dieser Artikel ist übrigens Bestandteil meiner Lesereise: Über das Autorinnendasein und Buchplattformen im Internet.
Über das Autorinnendasein und Buchplattformen im Internet
- Warum ich als Romanautorin auf einen Blog und nicht auf Social Media setze
- 9 Gründe, warum man als Selfpublisher eine eigene Autorenplattform nutzen sollte
- Warum meine Romane niemals erfolgreich auf Amazon werden können
- Amazon, Tolino und Co
- Amazon und ich: eine gestörte Beziehung
- Amazon als Buchhändler unersetzbar?
- Wenn eine „neue Industrie“ Kunst zerstört
- E-Books, lieber über Amazon und Co kaufen, oder doch direkt von der Autorin?
- Keine E-Books mehr auf Amazon und Co.
Autorenwebsites sind Visitenkarten, die Geld kosten
Eine Website ist eine Visitenkarte im www. Und ja, wir müssen nicht drumherumreden, diese Visitenkarte braucht jeder Autor und jede Autorin. Heute informieren sich doch immer mehr Leser im Vorfeld über einen Autor. Sie finden ein interessantes Buch in der Buchhandlung und schmeißen das Smartphone an, um zu recherchieren. Da hilft natürlich die Website der Autoren auf jeden Fall weiter, um das Interesse zu steigern. Aber guter Webspace kostet Geld. Da wäre der Webspace, dann die URL und einige andere Dinge. Umsonst ist das nicht. Warum nicht das Geld für den Webspace und alles wieder über den Verkauf der eigenen Werke reinholen?
Buchplattformen sind eine eigene Marke
Buchplattformen oder das große A stellen vor allem eines dar: Eine eigene Marke und die Dinge, die da verkauft werden, dürfen, müssen ihren eigenen Regeln entsprechen. Bei Büchern bedeutet das, dass es für bestimmte Nischen schwer bis gar nicht möglich ist, dafür zu werben, oder schlimmer, es gibt eine solche Möglichkeit des Pushs gar nicht erst.
Als Autor bist Du Deine eigene Marke
Ich habe mich die ganze Zeit darüber geärgert, dass ich nichts tun kann, um mich selbst als Marke auf dem Buchmarkt zu etablieren. Social Media hilft da ein wenig, aber auch hier bin ich eine Untermarke bei einer großen Marke. Aber will ich das? Ich denke, kein Autor will nur als ein kleines Licht in einem hell leuchtenden Kronleuchter gesehen werden. Und was hilft da besser, als die eigene Marke zu etablieren.

Mit einer Autorenplattform hast Du mehr Kontrolle über Deine Werke
Ich schreibe gerne, und habe abgesehen von der Zeit auf Twitch, aber ich habe dabei auch gerne meine Ruhe. Aber vor allem liebe ich den Kontakt mit meinen Fans und Lesern. Wie kann ich den also noch stärken? Richtig, ihr bekommt das Buch über mich. Dann kann ich Euch eine Widmung schreiben, oder mir etwas anderes einfallen lassen, wenn ich sehe, ihr bestellt ein Buch. Kurzum wird es individueller, und wertschätzender, als es das große A und andere Plattformen können.
Autorenplattformen sind der Weg der ultimativen Information und des Nachschubs
Auf einer Autorenplattform hast Du immer die Möglichkeit, Dich in einen Newsletter einzutragen und die neuesten Informationen zu bekommen. Aber Du hast auch die Möglichkeit, über einen Terminkalender herauszufinden, wann und wo Du Deinen Lieblingsautor finden kannst, sei es real oder virtuell. Und natürlich kannst Du da auch die Bücher, Hörbücher und E-Books bekommen.
Als Autor habe ich keine Kontrolle über Buchplattformen und Social Media
Viele folgen mir auf Social Media und das finde ich auch toll. Aber was ist, wenn Instagram, Facebook oder Pinterest mal down sind? Wie kommt ihr dann an Informationen? Was ist, wenn Buchshops aus der Tolino-Allianz pleitegehen? Wie kommt ihr an die Bücher? Das passiert nicht? Oh, doch alles schon vorgekommen. Aber für mich als Autorin viel wichtiger. Ich habe über keine dieser Plattformen eine Kontrolle. Das Einzige, was ich kontrollieren kann, ist Einfach Mal Selbst Gedacht. Ich kann Dir hier einen sicheren Hafen bieten. Ich kann entscheiden, welche Informationen sichtbar sind, welche Kommentare Du lesen kannst.

Werbung auf anderen Plattformen kostet Geld
Machen wir uns nichts vor, auch ich muss meine Romane bewerben, aber das wird ja auf einigen Plattformen wegen der Themen untersagt oder ist gar nicht erst möglich. Organische Reichweite zu generieren, ist schwer. Und das ist auch so gewollt, denn die Plattformen wollen, sofern sie es denn ermöglichen, lieber bezahlte Werbung als Werbung, an der sie nichts verdienen. Das ist ihr Geschäftsmodell.
Autorenplattformen verbessern den Stand gegenüber Buchläden
Mit einer eigenen Autorenplattform habe ich in Buchläden vor Ort auch einen ganz anderen Stand. Ich bin ja nicht mehr zwangsweise auf sie angewiesen. Es steht mir ja frei, meine eigene Autorenplattform zu puschen. Auf diese Art und Weise entsteht eine gewisse Augenhöhe. Das verleiht mir dann als Autorin eben noch einen weiteren Schub an Selbstbewusstsein. Was ja nicht heißen soll, dass sich Buchläden und Autoren auf Augenhöhe begegnen sollten. Denn das sollten sie auf jeden Fall. Da ohne die Autoren keine Bücher da wären, die der Handel verkaufen könnte. Und nein, ich positioniere mich hier eindeutig gegen Texte, die von einer KI generiert werden. Diese gibt es nicht auf meiner Plattform und auch nicht in meinen Romanen.
Autorenplattformen verbessern den Stand gegenüber Amazon und Co.
Klingt ähnlich wie der Punkt darüber, oder? Nun, das liegt daran, dass das auch wirklich so ist. Denn mit einer eigenen Autorenplattform bin ich weniger darauf angewiesen, was auf den Verkaufsplattformen so an Regelungen etc. los ist. Besser noch, ich kann die interessierten Leser direkt auf weiteren Content von mir verweisen. Das bedeutet, es steigert den Umsatz, und der Leser bekommt einen zusätzlichen Mehrwert. Er findet Informationen zu den Themen, über die ich schreibe. Natürlich setzt das voraus, dass ich vorher schon angefangen habe, über die Themen zu schreiben. Aus diesem Grunde ist das Bloggen auch etwas, das ich jedem Autor empfehlen würde. Mehr Informationen zu dem, was man schreibt und macht, ist einfach, das, was sich jeder Fan oder interessierte Leser wünscht.
Fazit
Eine Autorenplattform macht Dich als Autor unabhängiger, aber klar, sie birgt auch ein weiteres Risiko, das der erhöhten Kosten. Ich bereue den Schritt in keiner Weise. Ich habe über diesen Schritt einen neuen Buchdistributor für mich gefunden, der die Romane so druckt, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Und parallel dazu hat er auch eine gute Anbindung in den Einzelhandel. Ein absoluter Mehrwert.
In diesem Sinne
Seid Achtsam
Hallo,
mein Name ist Daira Bär. Ich bin Romanautorin, Mommy Domme und Dampferin. Als bekennende BDSMlerin und Mommy Domme schreibe ich Romane im Bereich von Lesbian Love & Cozy Crime. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen im Bereich von lesbischen Beziehungen mit D/s genauer CG/l versuche ich genau diese Erfahrungen in meine Romane einzubringen. Wenn Du also realistische Romane aus diesem Bereich mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert magst, dann schaue doch mal in meinen Büchershop hier auf der Seite.
Liebe Grüße
Daira


Keinen Bock mehr, nicht auf dem Laufenden zu sein? Kein Problem. Abonniere doch Einfach Mal Selbst Gedacht und erhalte einmal im Monat die Zusammenfassung der neuen Artikel. Außerdem erfährst Du eine Menge Hintergrundinformationen über mich.
Zusätzlich gibt es noch einen Rabatt auf die Artikel im Merch-Shop von Einfach Mal Selbst Gedacht und die erste Buchbestellung über den Buchshop von Einfach Mal Selbst Gedacht ist ab einem Warenbestellwert von 14,49 € ist ebenfalls versandkostenfrei. Es lohnt sich also. Werde auch Du Teil der Community.

Schreibe einen Kommentar