
13 Gründe, warum ich lieber Newsletter schreibe als auf Social Media zu posten
Hast Du Dich schon mal gefragt, warum unter jedem Beitrag von mir der Aufruf zum Abonnieren meines Newsletters steht? Heute möchte ich es Dir erklären und dabei werde ich darauf eingehen, warum ich einem Newsletter immer den Vorzug vor Social Media gebe.
Social Media, Regeln, die nicht die meinen sind.
Social Media hat seine eigenen Regeln. Die Plattformen bestimmen, was gepostet, gesagt, gezeigt werden darf. Egal ob das mit meinen persönlichen Regeln übereinstimmt. Wenn Social Media etwas als nicht werbefreundlich ist, wird es vom Algorithmus mit weniger Sichtbarkeit bestraft. Oder man bekommt einen Shadowban. (Ja, den gibt es wirklich.) Ich bin diese Fremdbestimmung leid. Ich möchte mit meinen Lesern die Dinge teilen, die mir wichtig sind, und nicht Rücksicht darauf nehmen, ob es dem Hausherrn genehm ist.
Social Media oder heiliger Algorithmus
Wenn ich einen Beitrag für Social Media veröffentliche, entscheidet ein mysteriöser Algorithmus, ob das, was ich poste, interessant ist. Nicht meine Abonnenten oder Follower. Bei meinem Newsletter ist das anders. Dort entscheiden die Abonnenten selbst, ob ihnen meine Beiträge im Newsletter gefallen oder nicht. Und wenn es ihnen gefällt, bleiben sie, wenn es ihnen nicht gefällt, können sie einfach den Newsletter deabonnieren.
Keine Tiefe möglich durch Begrenzungen in Worten oder Zeitvorgaben

Die meisten Posts auf Social Media finde ich sehr flach. Das liegt nicht an denen, die posten. Das liegt daran, dass es meistens Begrenzungen in Wort oder bei Videos der Abspielzeit gibt. Ich mag weder flache Gespräche noch flache Texte oder Videos. Wie in meinen Romanen auch, mag ich Tiefgründiges, ein Hinter-die-Fassade-Schauen. Also ja, ich bin Social Media müde geworden.
Social Media ist nur noch der Vorgarten, der Newsletter ist mein Wohnzimmer.
Ich habe dieses Jahr daher beschlossen, mein Postingverhalten und meine Art der Verwendung von Social Media zu ändern. Auf Social Media bekommt ihr einen Einblick in den Vorgarten von Einfach Mal Selbst Gedacht. Tiefere Einblicke, also zum Beispiel in den Flur oder die Küche, bekommt ihr auf Einfach Mal Selbst Gedacht, und der Newsletter ist quasi das Wohnzimmer. Dort erzähle ich Dinge, die ich sonst nirgendwo preisgebe, oder wenn doch, dann sehr viel später.
Social-Media-Kontakte sind gar nicht meine.
Du willst mit mir auf Social Media befreundet sein? Das freut mich irgendwie, aber was ist, wenn Social Media meinen Account oder Deinen Account sperrt, willst DU dann auch noch mit mir befreundet sein? Wenn ja, wie willst Du dann den Kontakt halten? Das Gute an einem Newsletter ist: Die Kontakte, die man da bekommt, sind die eigenen. Dir als Abonnent obliegt die Entscheidungsgewalt, ob wir noch befreundet sind oder nicht. Und natürlich auch mir. Beide Seiten können Kontakte verwalten. Du als Abonnent kannst Dich abmelden und ich kann, wenn es sein muss, Kontakte sperren. Kein Dritter, kein „Erziehungsberechtigter“, der da reinpfuschen kann.
Social Media ist wie Leben in einem Gästehaus.
Wo lebst Du lieber? In einer eigenen Wohnung, einem eigenen Haus, oder bist Du lieber ein Gast im Hause eines anderen? Wo meinst Du, wo Du Deinen Lebensraum besser auf Dich abstimmen kannst? Richtig in den eigenen vier Wänden. Social Media ist ein gigantisches Hotel, (Böse Zungen sagen, dass es ein Hotel der Eitelkeiten ist.) ein Hotel, in dem der Hoteldirektor die Hausregeln festlegt, egal ob sie Dir gefallen oder nicht. Du musst Dich daran halten. Anders bei einem Newsletter: Ich kann mit Euch offen darüber schreiben, was mir wichtig ist, und muss mich an keinerlei Regeln, außer den eigenen, halten.
Wirklich gelesen werden oder lieber Likes und Follows.
Eine andere Geschichte ist, die Frage nach der Intention. Social Media hat Likes und Follows als Währung. Klar, für die allgemeine Sichtbarkeit ist Social Media, dosiert eingesetzt, ein gutes Mittel. Aber hier kommt wieder der Algorithmus ins Spiel. Alles, was in Social Media gepostet wird, muss an den Algorithmus angepasst werden. Im Newsletter ist es anders. Da kann ich mit Dir teilen, was mir wichtig ist, und muss mir keine Gedanken um die Reichweite machen, oder ob dadurch wieder neue Abonnenten dazukommen. Die Kommunikation ist dadurch ein Stück weit ehrlicher, weil eben keine Hausregeln oder Werbeinteressen Dritter berücksichtigt werden müssen.
Nicht jeder mag Social Media.

Kommen wir nun zu einer Tatsache, die kaum gesagt wird, aber doch eine Wahrheit ist. Nicht jeder mag Social Media. Nicht jeder kommt mit der Schnelllebigkeit von Social Media klar, nicht jeder will stundenlang Zeit in Social Media verbringen. Und genau für diese Menschen ist ein Newsletter eine Form des Kontaktes, die ideal ist. Sie entschleunigt, wenn man es zulässt, den Newsletter in Ruhe zu lesen. Man liest einen Newsletter und muss keinen zweiten oder dritten lesen, weil er gerade um Aufmerksamkeit bettelt.
Der Newsletter als private Kontaktmöglichkeit
Ein Newsletter ist eine Form der privaten Kontaktmöglichkeit, denn ja, ich schicke ihn an alle Abonnenten. Aber als Empfänger kannst Du darauf antworten, mir also eine E-Mail schicken. Und das Tolle daran ist: Nur ich sehe, was Du schreibst. Kein anderer, keine Timeline, die alles mitliest und kommentiert. Nur Du und ich in einem privaten Dialog. Ganz so wie früher das Briefeschreiben.
Social Media oder die Macht des Bildes
Social Media ist heute ein Ort, an dem das Bild über allem steht. Für mich als Liebhaberin des geschriebenen Wortes ein schwer annehmbarer Umstand. Ich schreibe lieber, als dass ich Bilderstrecken erarbeite. (Wie man an dem Artikel ja schon merkt.) Ich erzeuge Bilder lieber im Kopf meiner Leser. Mich bewegt ein gut geschriebener Text mehr als jedes Video. (Vielleicht sehe ich auch genau deswegen so wenig fern, oder schaue Streamingdienste.)
Social Media als Videosammlung
Seit einiger Zeit entwickelt sich Social Media von einer Bildersammelstelle zu einer Sammelstelle für bewegte Bilder. Ich habe kein Problem, mein Gesicht auf Twitch im Stream zu zeigen, nur habe ich nicht täglich etwas zu sagen, das dann auch noch in ein 90-Sekunden-Zeitfenster passt. Aber ich habe vielleicht etwas mitzuteilen, das ich in einem Newsletter mit Euch teilen möchte. Oder Euch auch in einem Stream erzählen möchte.
Ein achtsamer Umgang auf Social Media ist nicht möglich.
Das meine ich sowohl für Content-Creator als auch für normale User. Ständig gibt es etwas Neues, was einem vorgeschlagen wird, ständig wird man mit Videos, Reels und Posts bombardiert, weil die Plattform einen möglichst lange halten will. Aber auch für Content-Creator dasselbe. Wer nicht täglich postet, büßt Reichweite ein. Hey, mein Leben besteht nicht nur aus Social Media! Achtsamer Umgang mit der wertvollsten Ressource, die wir Menschen im Leben haben, ist das nicht. Und ja, ich meine die Zeit, die wir im Leben haben.
Echte Kontakte über den Newsletter
Beim Newsletter haben die Abonnenten die Möglichkeit, mir direkt per Mail zu antworten. Das ist persönlicher und vor allem privater als ein Post auf Social Media. Auf die Art können wirkliche Kontakte entstehen. Fernab der Öffentlichkeit, fernab des lauten Getöses in Social Media. Denn Echtes kann nur entstehen, wenn man sich privat austauschen kann. In der Öffentlichkeit tragen wir alle Masken.
Ich bin Autorin und liebe es in Ruhe auszuarbeiten, zu formulieren, was ich mitteilen möchte.
Die Zeichenbegrenzung ist aber genau dabei kontraproduktiv. Denn ich kann nicht in Ruhe ausformulieren. Schlimmer noch: Durch den gesteigerten Wert auf Bilder als Eyecatcher bin ich gezwungen, meine Aufmerksamkeit auf nebensächliche Dinge zu lenken. Bei Videos muss ich mich an ein Zeitlimit halten, so etwas ist Stress pur. Einen Roman zu schreiben, dauert nicht umsonst so lange. Man feilt an den Texten, überlegt, wie man etwas formuliert.
Fazit
Social Media entwickelt sich für mich immer mehr zur Ergänzung. Aber ich merke, dass mein Newsletter mir immer wichtiger wird. Und zwar, weil ich da offen schreiben kann, weil ich entscheide, wann ich mit Euch etwas teile. Weil ich nicht gezwungen bin, mir Content aus den Fingern zu saugen. Wenn ich etwas zu erzählen habe, dann schreibe ich einfach einen Newsletter und meine Abonnenten können den dann auch wirklich lesen, wenn sie Zeit und Ruhe dafür haben.
In diesem Sinne
Sei Achtsam
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Hallo,
mein Name ist Daira Bär. Ich bin Romanautorin, Mommy Domme und Dampferin. Als bekennende BDSMlerin und Mommy Domme schreibe ich Romane im Bereich von Lesbian Love & Cozy Crime. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen im Bereich von lesbischen Beziehungen mit D/s genauer CG/l versuche ich genau diese Erfahrungen in meine Romane einzubringen. Wenn Du also realistische Romane aus diesem Bereich mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert magst, dann schaue doch mal in meinen Büchershop hier auf der Seite.
Liebe Grüße
Daira


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