
Nicht gut genug
Hallo liebe Leser,
was will ich Euch mit diesem Bild da oben sagen? Habe ich überhaupt etwas zu sagen? Ja, das habe ich. Und diesmal wird es persönlich. Ja, es betrifft auch irgendwie meine Bücher. Dennoch ist es persönlich. Denn ich möchte heute mal mit Euch über Angst reden. Genauer: die Angst nicht gut genug zu sein. Nein, mir geht es nicht um die Angst von Toni, nicht gut genug für den Menschen zu sein, den ich liebe. Nicht stark genug für diese Person zu sein. Nein, mir geht es darum, dass ich einfach Angst habe, dass irgendjemand, der sich für teures Geld meine Bücher oder auch nur eines meiner Bücher kauft, sagt:
„Das ist Zeitverschwendung, das war nicht gut. Ich hatte mehr erwartet.“
Ich hab’ ja mehrere Gründe für das Schreiben meiner Romane. Einige habe ich in dem Artikel: Warum schreibe ich Romane? erklärt. Denn ich möchte meinen Lesern, das bestmögliche Leseerlebnis schenken. Ich möchte, dass sie die Story genauso mitreißend finden wie ich. Ich möchte, dass sie mitfiebern, wenn jemand entführt wird, oder wenn Amelie wieder etwas zu wenig nachdenkt. Ich möchte, dass die Leser Odine verstehen, warum sie die Dinge tut, die sie tut. Auch wenn es ihr schwerfällt. Und irgendwie wäre ich vielleicht auch selber gerne mehr wie Odine. Zumindest, was das Schreiben betrifft.
Ja, ich schreibe für mein Leben gerne. Ich möchte nichts anderes mehr machen, als Euch Geschichten erzählen. Und beim Schreiben fühlt sich jeder Roman auch super gut an. Aber ich habe jedes Mal wieder Angst, wenn ich auf ‚Veröffentlichen‘ klicke, dass Euch die Geschichte, die ich Euch erzählen will, nicht gefällt.
Wovor habe ich denn genau Angst?
- Angst davor, dass die Geschichte nicht ankommt.
- Angst davor, dass Euch das Cover nicht gefällt
- Angst davor, dass Euch der Buchsatz nicht gefällt.
- Angst davor, dass im Korrektorat etwas übersehen wurde
Angst davor, dass die Geschichte nicht ankommt.
Ich habe ja schon mal zum Entstehungsprozess der Romane etwas geschrieben. Jeder Roman beginnt mit einer Fragestellung in meinem Kopf und daraus entwickelt sich eine Geschichte. Für mich hört es sich plausibel an, was dann dabei rauskommt. Aber ist es das für Euch auch? Diese Angst schwingt jedes Mal mit und ich denke, die wird immer mitschwingen, egal, wie viele Romane ich schreibe, wie viel ich blogge.

Angst davor, dass Euch das Cover nicht gefällt

Ich stecke sehr viel Zeit und Arbeit in die Umsetzung meiner Coverideen. Die Buchcover sind alle von
mir und wer mich auf Twitch begleitet, kann auch den Entstehungsprozess verfolgen, oder wenn ich neue Cover vorstelle. Twitch hat für mich einen Vorteil: Ich bekomme vorweg ein Feedback und wir haben gerade an dem Cover von Tödliche Flitterwochen in Florida in der Community viel an dem Cover gebastelt. Die Schriftgröße angepasst, die Schriftfarbe gewechselt, etc. Ich blende Euch das Cover hier mal ein. Der Weg dahin war aber nicht einfach. Dafür ist meiner Meinung nach wirklich gelungenes Cover herausgekommen. Und ich habe den Stil für die Buchcover der Reihe Odine und Amelie – ein kriminalistisches Duo, mit diesem Band, dem dritten Band endlich gefunden. Dennoch, heutzutage verkaufen sich Bücher über das Cover. Und ich habe da immer die Sorge, dass es nicht passt, dass es Euch nicht gefällt. Wobei ich dem Stil, der sich jetzt auch in Herbstalbträume weiterentwickelt hat, treu bleiben möchte. Denn genauso gefallen mir die Cover persönlich am besten. Mit der Titelgröße bin ich noch am Experimentieren, denn Titellänge und Schriftgröße bedingen sich gegenseitig. Sodass ich da eben noch den richtigen Weg suche. Aber genau das macht mir halt auch Spaß. Ja, ich habe Spaß daran gefunden, meine Cover selber zu gestalten.
Angst davor, dass im Korrektorat etwas übersehen wurde
Und zu guter Letzt, bleibt nur die Angst, dass ich im Korrektorat etwas übersehen habe. Denn damit mache ich Euch das Lesen schwieriger, und das will ich nicht. Mein Ziel ist es, Euch das ultimative Lesevergnügen zu schenken. Ja, ich weiß, den perfekten Text, das perfekte Buch wird es nie geben. Dennoch versuche ich so nah daran zu kommen, wie es mir möglich ist. Genau dabei brauche ich aber auch Euer ehrliches Feedback, so wie ich es in der kleinen Bitte bereits geäußert hatte. Rezensionen helfen mir, besser zu werden. Insofern bitte rezensiert auf Amazon, oder auf Lovelybooks. Seid ehrlich, seid fair. Aber sagt mir, was Euch stört oder gut gefällt. Schenkt den Büchern Reichweite. Redet darüber, erzählt anderen davon, auf Social Media, oder privat.
Das war jetzt ein sehr persönlicher Einblick in meine Gedanken, die ich beim Schreiben oder genauer bei der Planung einer Veröffentlichung habe. Vielleicht versteht ihr jetzt auch etwas mehr, warum ich immer wieder eine kleine Bitte in eigener Sache habe. Denn nur ihr als Leser könnt mir helfen, besser zu werden, an mir zu wachsen.
In diesem Sinne
Seid Achtsam
Hallo,
mein Name ist Daira Bär. Ich bin Romanautorin, Mommy Domme und Dampferin. Als bekennende BDSMlerin und Mommy Domme schreibe ich Romane im Bereich von Lesbian Love & Cozy Crime. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen im Bereich von lesbischen Beziehungen mit D/s genauer CG/l versuche ich genau diese Erfahrungen in meine Romane einzubringen. Wenn Du also realistische Romane aus diesem Bereich mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert magst, dann schaue doch mal in meinen Büchershop hier auf der Seite.
Liebe Grüße
Daira


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