
Sechs Dinge, die sich devote Menschen in einer Beziehung wünschen
Heute möchte ich mal mit Euch über Beziehungen reden. Genauer über D/s und CG/l Beziehungen und das, was der devote Part wirklich braucht, um in einer solchen Beziehung glücklich zu sein. Ich wette, die Liste wird Euch überraschen. Dieser Artikel ist Teil der Lesereise mit dem Thema:
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Sei in dem Moment
Was meine ich damit? Nun, eigentlich ist das ein Tipp für jede Beziehung. Denn wenn Du Zeit mit Deinem Partner verbringst, dann sei wirklich in dem Moment, in dem ihr zusammen seid. Egal ob es gemeinsames Essen ist oder Kochen. Oder ihr einen Kuschelabend vor dem Fernseher verbringt. Sei in dem Moment. Schaffe es, dass Du die Arbeit oder anderweitigen Stress ausblenden kannst. Denn das ist, was sich der devote Part (und nicht nur der) wirklich wünscht. In meinem Roman Tödliche Flitterwochen in Florida führt Amelie ein Gespräch mit Toni darüber, dass Odine jeden Moment wirklich bei ihr ist und wirklich mitbekommt, was Amelie macht. Dieses Gespräch möchte ich Euch hier gerne als Ergänzung einfügen.
Zitat aus Tödliche Flitterwochen in Florida

Amelie schluckte. Sie hatte schon verstanden, dass sie devot war. Aber dass die Art, wie sie mit Odine lebte, sich immer mehr als BDSM herausstellte, und zwar als schönes BDSM. Das musste sie erst mal verarbeiten. Toni erkannte in Amelies Gesicht, wie die Gedankenmühle ratterte.
„Alles in Ordnung, Amelie?“
„Ja, nein, ich weiß nicht. Ich weiß, dass ich mich immer so fühlen will wie jetzt. Ich fühle mich realer als je zuvor. Es gibt nur einen Moment, der sich für mich so gut anfühlt wie jetzt diese Zeit gerade.“
„Wenn Amy da ist?“
„Ja, ich habe gerade irgendwie das Gefühl, dass egal was passiert, Odine ist für mich da. Sie wird mich beschützen, für mich da sein, weil sie mich liebt.“
„Das tut sie, oder warum, meinst Du, ist sie gestern auf das alles eingegangen?“
„Ich weiß es nicht.“
„Nun meinst Du nicht, dass Dein Verhalten den ganzen Tag etwas, nennen wir es mal fordernd war?“
Amelie lief rot an, ja sie war fordernd gewesen, sie hatte Aufmerksamkeit eingefordert, auch wenn es ihr nicht bewusst war. Aber als Toni, das so deutlich aussprach, wurde es ihr auch klar
„Ja, Du hast recht. Ich wollte spüren, dass sie mich nicht vergisst.“
„Und hast Du heute noch das Gefühl, dass sie Dich vergessen hat, oder je vergessen könnte?“
„Nein, ich habe eher das Gefühl, dass ihre Aufmerksamkeit immer mir gelten wird. Sie bekommt jede Nuance meines Verhaltens mit.“
„Das denke ich auch.“
„Warum lässt sie mich dann manchmal so auflaufen, ich meine, warum haben wir dann unsere ‚Unterredungen‘?“, fragte sie Toni.
„Vielleicht weil sie hofft, dass Du die Kurve selber bekommst?“
„Glaub mir nichts, wünsche ich mir mehr für mich selber.“ „Ich glaube Dir und Odine weiß es auch. Darum gibt sie Dir immer wieder die Chance, die Kurve zu bekommen.“
Sei aufmerksam
Zugegeben, klingt etwas altbacken. Aber genau das ist es doch, was wir uns alle wünschen. Dass unser Partner uns zuhört. Dass er merkt, wenn es mir nicht gut geht, oder eben sehr gut. Und dann auch dementsprechend reagiert. Wir wollen ja mit diesem Menschen unser Leben teilen, und was ist es für eine Teilhabe am Leben des anderen, wenn wir nicht mal die Aufmerksamkeit vom Partner haben? Und bevor ich es vergesse: Ich meine nicht, dass Du etwas aufmerksam bist. Nein, ich meine, dass Du in dem Moment, wo ihr zusammen seid, Deinem Partner die volle und ungeteilte Aufmerksamkeit schenkst.
Achte auf Deine eigenen Emotionen und die von Deinem Partner
Ein weiterer Punkt sind Emotionen. Achte auf sie. Nicht nur auf die Deines Partners. Nein, auch auf die eigenen. Was empfindet Dein Partner? Du weißt es nicht, dann rede mit ihm/ihr. Aber achte auch auf die eigenen Emotionen. Wie geht es Dir mit dem, was ihr gerade macht? Wie fühlst Du Dich? Rede mit Deinem Partner darüber. Geteilte Emotionen tun gut. Wenn es mir schlecht geht und ich habe jemanden mit dem ich diese Emotionen teilen kann, geht es mir danach sehr oft besser. Wenn es mir gut geht, ich Freude empfinde, dann verdoppelt sich diese, wenn sich jemand mit mir freut. Daher achte auf die Emotionen.
Entferne alle Ablenkungen (geistig und real)

Nun wird es spezifischer, oder vielleicht doch nicht? Denn wenn ihr zwei alleine seid und Du Deinem devoten Partnermenschen gerade Zeit Subspace oder Littlespace schenken möchtest. Dann sorge dafür, dass dieser nicht durch irgendetwas abgelenkt wird. Aber auch, dass Du nicht durch irgendetwas abgelenkt bist. Denn Dein Partner braucht in dem Moment Deine komplette und ungeteilte Aufmerksamkeit.
Spüre die Energie im Raum
Klingt ziemlich esoterisch, der Punkt? Nein, nicht wirklich. Wir alle sind schon mal in einen Raum gekommen, in dem ‚dicke Luft‘ war, oder wo die Stimmung ausgelassen und überschwänglich war. Genau das ist es, was mit Energie gemeint ist. In jedem Raum, in dem sich mindestens ein Mensch aufhält, gibt es eine gewisse Grundenergie. Spüre diese, entscheide, ob sie guttut oder nicht. Wenn Du der Meinung bist, dass sie Deinem Partner nicht guttut, kannst Du etwas dagegen tun. Wenn Du der Meinung bist, dass sie Deinem Partner guttut, verstärke sie.
Sieh die Dinge aus der Sicht Deines Partners (Empathie)
Ein ganz wichtiger Punkt in jeder Beziehung. Den eigenen Blickwinkel verlassen und Dinge auch mal aus der Sicht des Partners sehen. Egal, ob Du als dominanter Part eine Regel aufstellst, eine Anweisung gibst, oder ihr den Alltag besprecht. Sieh die Dinge mal nicht nur aus Deiner Warte. Versetze Dich in Deinen Partner und betrachte die Situation aus seiner Warte. Ich wette, Du bekommst völlig neue Einblicke und wirst überrascht sein.
Fazit
Hast Du das erwartet? Hast Du eine derartige Liste erwartet? Es ging hier nicht um Kink. Die Liste handelt von Beziehungselementen und davon, wie man miteinander lebt. Denn viele Dinge, die sich devote Menschen in einer Beziehung wünschen, sind Beziehungsarbeit. Ich habe sogar die These, dass diese Punkte zumindest teilweise auch auf Vanilla-Beziehungen zutreffen. Wie siehst Du das? Ich bin auf Deine Meinung gespannt. Schreib sie mir in die Kommentare. Und wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, warum Beziehungen wie Odine, Amelie und auch Toni sie führen, dann schau doch mal im Büchershop vorbei. Dort findest Du alle Romane, aus denen die zitierten Passagen in dieser Lesereise stammen, und natürlich auch den Roman Tödliche Flitterwochen in Florida, aus dem das Zitat in diesem Beitrag stammt.
In diesem Sinne
Sei Achtsam
Hallo,
mein Name ist Daira Bär. Ich bin Romanautorin, Mommy Domme und Dampferin. Als bekennende BDSMlerin und Mommy Domme schreibe ich Romane im Bereich von Lesbian Love & Cozy Crime. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen im Bereich von lesbischen Beziehungen mit D/s genauer CG/l versuche ich genau diese Erfahrungen in meine Romane einzubringen. Wenn Du also realistische Romane aus diesem Bereich mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert magst, dann schaue doch mal in meinen Büchershop hier auf der Seite.
Liebe Grüße
Daira


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