Amazon als Buchhändler unersetzbar?

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Amazon als Buchhändler unersetzbar?

Hallo liebe Leser,
habt Ihr Euch schon mal gefragt, ob Amazon eigentlich so unverzichtbar ist? Ich meine ja, ich nutze es gerne für das Streaming aber gerade wenn es um das Onlinegeschäft geht, sehe ich Amazon mittlerweile sehr kritisch. Ich kaufe zwar immer noch gelegentlich bei Amazon, bevorzuge es aber mittlerweile, lieber bei den einzelnen Händlern oder Produzenten direkt zu kaufen. Meine Gründe dafür und warum ich denke, dass Amazon als Buchhändler sehr wohl ersetzbar ist, obwohl sie mittlerweile eine große Marktmacht haben, möchte ich Euch in diesem Artikel darlegen.

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Amazon und KDP sind kein Verlag

Fangen wir mal damit an, dass Amazon oder gar KDP so etwas wie ein Verlag sind. Das sind sie nicht. Sie sind Buchhändler und wollen eines. Ihre Ware (die Bücher) verkaufen, um damit Geld zu verdienen und als Marke zu wachsen. Mehr nicht. Und eines weiß ich aus meinem früheren Berufsleben: Verkäufer sind ersetzbar, Marken nicht.

Amazon, der Buchhändler, der keiner ist

Ja, ihr habt richtig gelesen. Amazon ist eigentlich kein Buchhändler, denn im Grunde genommen bietet Amazon alles an. Nicht nur Bücher, sondern auch Haushaltsgeräte, CDs und viele andere Dinge. Amazon interessiert dabei nur eines. Möglichst billig, möglichst viele verschiedene Dinge und alles, um den Kunden (also Euch) möglichst lange auf Amazon zu halten. Und in Wahrheit verdient Amazon mit seinen Clouddiensten und anderen Sparten mittlerweile ein Vielfaches von dem, was es mit seiner Handelsplattform einnimmt.

Amazon ist keine Onlineplattform

Und wieder etwas, das ich einschränken muss. Denn in vielen Bereichen ist Amazon nicht mal ein Onlinehändler, sie sind eine Plattform für Onlinehändler. Mitunter steht Amazon dann sogar mit seinen eigenen Produktverkäufen in direkter Konkurrenz zu seinen Kunden, den Händlern, die dort verkaufen wollen. Inwiefern das sinnvoll ist, sei dahingestellt. Dieses bewusste Verärgern seiner Kunden (den Händlern, die brav ihre Gebühren zahlen) geht Amazon bewusst ein, denn wie oben schon beschrieben ist Amazon nicht auf das Geschäft mit dem Onlinehandel angewiesen. Dafür machen AWS und die anderen Clouddienste einfach zu viel Umsatz.

Es gibt Alternativen zu Amazon

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Es gibt natürlich Alternativen zu Amazon. Thalia und der Tolinokonzern wären da eine, aber auch der Direktverkauf vieler Autoren oder Verlage ist eine Alternative. Meiner Meinung nach sogar die beste, wenn man nicht in den örtlichen Buchhandel gehen will. (Warum eigentlich nicht?)

Wo bleibt die eigene Marke

Auf Amazon wird man als Händler oder auch Autor nie eine Marke werden, denn die Marke, unter der alles läuft, heißt Amazon. Sichtbarkeit für die eigene Marke ist aber für jedes Unternehmen, jeden Freiberufler wichtig. Welche Alternativen gibt es dann? Als Autor sehe ich nur eine Alternative: Werde Deine eigene Marke!. Wie geht das am besten? Schaffe Dir eine eigene Autorenplattform, auf der Du Deine Bücher selbst vermarktest und verkaufst. Ich bin diesen Weg mit Einfach Mal Selbst Gedacht gegangen und gehe ihn mehr denn je.

Welche Konsequenzen hat es für mich als Autorin und Selfpublisher?

Die wichtigste: Ich schiele nicht mehr nach Amazonverkaufszahlen, oder anderen Buchplattformen. Für mich zählt der Verkauf auf meiner eigenen Plattform Einfach Mal Selbst Gedacht. Mit ihr möchte ich wachsen, hier möchte ich erfolgreich verkaufen, hier biete ich Bundles und Pakete an, die Ihr nirgendwo anders bekommt. Und es hat meine Veröffentlichungsstrategie massiv beeinflusst.

Ich werde meine Neuveröffentlichungen immer erst eine bestimmte Zeit auf Einfach Mal Selbst Gedacht im Shop anbieten, bevor ich sie auf Amazon oder anderen Plattformen freigebe.

Schlussbemerkung

Ich hoffe, ihr könnt die Gedankengänge nachvollziehen und auch die Konsequenzen, die ich daraus für mich und meine Werke ziehe. Ja, ich möchte meine Produkte verkaufen und auch einer möglichst breiten Masse zur Verfügung stellen. Aber ich möchte mich nicht selbst verlieren oder meine eigene Marke, indem ich ein Spiel mitspiele, das ich so nie spielen wollte. Ein Spiel, in dem letzten Endes alle verlieren, außer den großen Plattformen.
In diesem Sinne
Seid Achtsam

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2 responses to “Amazon als Buchhändler unersetzbar?”

  1. Ich finde der Reiz besteht ja auch darin im Buch zu blättern und es zu betrachten. So wähle ich meist meine Bücher aus. Das fehlt online natürlich gänzlich. Früher bin ich meist spontan in einen Laden rein und habe mich von den Buchcovern anlocken lassen und erst dann gewählt… Amazon ist halt eine schnelle Lösung, wenn man schon weiß, was man sucht und es schnell benötigt. Für mich dann doch hilfreich, wenn ich wieder die zick Schulbücher besorgen muss…

    1. Hallo Sari,
      ich kenne diesen Reiz nur zu gut. Auch wenn ich selbst mittlerweile Romane schreibe, genieße ich es immer noch, in eine Buchhandlung zu gehen. Das hat für mich einen besonderen Flair. Und teilweise kaufe ich dann die Bücher, die ich lesen möchte, genau auf die gleiche Art wie Du. Gerade in kleinen Buchläden, einen gibt es noch hier bei mir in der Nähe, ist es teilweise sehr interessant. Online kannst Du nur einen virtuellen Blick ins Buch gewähren. Aber gerade als Selfpublisher (Wo meiner Meinung nach mittlerweile die interessanteren Bücher erscheinen, da die oft viel innovativer sind.) hast Du es echt schwer, in den Buchhandel zu kommen. Denn klar, auch ein Buchladen muss schauen, dass die Ware sich verkauft. Ladenmiete, Lebenshaltungskosten etc. – das alles muss bezahlt werden. Und darum ist Amazon für viele Selfpublisher sehr „verführerisch“ ebenso wie für die Kunden. Und ja, was Schulbücher betrifft, das ist noch einmal eine ganz andere Baustelle, ob die noch größer ist, kann ich leider aus meinen Erfahrungen nicht sagen. Aber vielleicht kannst Du die anderen Leser und mich ja dazu aufklären? Mich würde das wirklich interessieren und andere vielleicht auch. 😉
      Liebe Grüße
      Daira

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